Der Datsun 240Z gilt als eines der prägendsten japanischen Sportcoupés der 1970er-Jahre. Mit seinem langen Vorderwagen, der niedrigen Dachlinie und dem charakteristischen Fastback-Heck wurde er zu einer Ikone seiner Zeit.
Das Ergebnis ist eine Kombination aus klassischer Z-Car-Ästhetik und moderner Technik, die sowohl auf der Straße als auch bei Veranstaltungen überzeugen dürfte.
Im Rahmen der Restaurierung wurde die Karosserie bis aufs blanke Metall zurückgebaut und vollständig überarbeitet. Auch der Boden wurde erneuert. Anschließend erhielt der 240Z eine Lackierung im markanten Porsche-Farbton Olive (414), die dem klassischen Coupé einen eigenständigen und zugleich dezenten Auftritt verleiht.
Den Abschluss des äußeren Erscheinungsbildes bilden schwarze 16-Zoll-SSR-Leichtmetallfelgen im umgekehrten Mehrspeichen- beziehungsweise Mesh-Design mit poliertem Felgenrand. Bestückt sind sie mit Toyo-Proxes-Reifen. Moderne Morimoto-Bi-LED-Scheinwerfer sorgen für eine zeitgemäße Beleuchtung, während neue Türschlösser weitere Details der Überarbeitung darstellen.
Seit Abschluss der Restaurierung hat der Wagen lediglich rund 1.500 Kilometer zurückgelegt.
Auch der Innenraum wurde vollständig individualisiert. Die serienmäßige Ausstattung wich einer maßgeschneiderten braunen Lederausstattung mit Kontrastnähten und speziell angefertigten Recaro-Sitzen. Goldfarbene Kühlnieten setzen dabei zusätzliche Akzente.
Maßgeschneiderte Teppiche und ein limitiertes Sung-Kang-Lenkrad von NRG runden das Interieur ab. Für zusätzliche Sicherheit sorgt ein individuell angefertigter Überrollbügel.
Besonders gelungen ist die Integration des Audiosystems. Die moderne Stereoanlage bleibt weitgehend unsichtbar und verfügt über einen DSP, hochwertige Lautsprecher sowie einen im Kofferraumboden integrierten Subwoofer. So bleibt der klassische Charakter des Innenraums erhalten, ohne auf moderne Unterhaltungstechnik verzichten zu müssen.
Im Motorraum arbeitet kein serienmäßiger 2,4-Liter-Motor mehr. Der L28-Reihensechszylinder wurde 2021 umfassend überholt und auf 2,8 Liter Hubraum aufgebohrt. Verwendet werden unter anderem ein N42-Zylinderkopf und -Block sowie ITM-Flachkolben mit 87,1 Millimetern Durchmesser und 0,40 Übermaß.
Die Gemischaufbereitung übernehmen drei Weber-40-Doppelvergaser mit Choke und individuell gefertigten Edelstahl-Hitzeschildern. Eine erneuerte Steuerkette sorgt für zusätzliche Zuverlässigkeit.
Auch die Abgasanlage wurde angepasst: Ein MSA-6-1-Fächerkrümmer führt in eine individuell angefertigte Straight-Pipe-Abgasanlage mit Zstory-Schalldämpfer. Das dürfte dem Reihensechszylinder einen entsprechend charakteristischen Klang verleihen.
Die technische Überarbeitung beschränkt sich nicht auf den Motor. Eine neue Kupplung, eine leistungsfähigere Lichtmaschine, eine 123-Ignition-Zündanlage und neue Zündkerzen gehören ebenso zum Umbau wie ein Champion-Core-3-Kühler mit neuem Lüfter und neuer Lüfterkupplung.
Die Kraftstoffversorgung wurde mit einer elektrischen Kraftstoffpumpe und neuen Kraftstoffleitungen modernisiert. Auch der Kabelbaum wurde aufgefrischt und durch einen verbesserten Sicherungskasten ergänzt.
Die Kraftübertragung erfolgt über ein FS5W71B-Fünfgang-Schaltgetriebe mit kurzer Übersetzung. An der Hinterachse sitzt ein 3,9-Sperrdifferenzial, das die Kraft an die Hinterräder weitergibt.
Für ein moderneres Fahrverhalten sorgen individuell angefertigte Arizona-Z-Gewindefahrwerke mit Sturzplatten. Ergänzt wird das Fahrwerk durch eine EZ-Servolenkung und eine Vintage-Air-Klimaanlage, wodurch der 240Z auch im Alltag deutlich angenehmer zu bewegen sein dürfte.
Auch bei der Bremsanlage wurde konsequent aufgerüstet. Edelstahl-Bremsleitungen und ein verbesserter Hauptbremszylinder bilden die Basis, während ein Wilwood-Big-Brake-Kit für deutlich mehr Verzögerungsleistung sorgt.
An der Vorderachse kommen 305-Millimeter-Bremsscheiben zum Einsatz, hinten sind 290-Millimeter-Scheiben montiert. Eine hydraulische Handbremse ergänzt die überarbeitete Bremsanlage.
Dieser Datsun 240Z verbindet zwei Welten: das unverwechselbare Design eines japanischen Sportwagens aus den 1970er-Jahren mit umfangreich modernisierter Technik. Die Restaurierung soll rund 80.000 Euro gekostet haben und umfasst praktisch sämtliche Bereiche des Fahrzeugs – von Karosserie und Innenraum über Motor und Getriebe bis hin zu Fahrwerk, Bremsen und Elektrik.
Mit einer angezeigten Laufleistung von 79.789 Kilometern, aber nur rund 1.500 Kilometern seit Abschluss der Restaurierung, präsentiert sich das Fahrzeug als außergewöhnlich umfangreich überarbeitetes Exemplar. Dem Verkauf liegt zudem eine detaillierte Liste der vorgenommenen Modifikationen bei.
Nach Angaben des Verkäufers sind derzeit keine elektrischen oder mechanischen Mängel bekannt. Der tatsächliche Zustand von Karosserie und Innenraum sollte anhand der Fotogalerie beurteilt werden.
Als individuell aufgebauter 240Z dürfte dieses Exemplar nicht nur für Sammler interessant sein. Es ist ebenso ein charakterstarker Wochenendwagen, der dank seines klassischen Designs, der auffälligen Porsche-Olive-Lackierung und der umfangreichen technischen Modifikationen bei jeder Ausfahrt oder auf einem Cars-and-Coffee-Treffen für Aufmerksamkeit sorgen dürfte.